Ein Notfall in Bern



Guten Morgen ihr Lieben,

heute darf ich euch von Bern (Hauptstadt der Schweiz. Die Altstadt ist auf der Liste von UNESCO Weltkulturerbe) erzählen und Bilder zeigen. Wie schon Samstags erwähnt sind es leider nur wenige Bilder wegen dem Sturz von meinem Menschenmami.
Julia dankt allen welche ihr so liebe Besserungswünsche ausgesprochen haben. Der Fuss ist immer noch geschwollen und tut weh.

Wie es dazu kam?

Mein Fraueli stieg letzten Freitag mit ihren Töchtern Michelle und Melanie in den Zug. Bis nach Bern dauerte die Fahrt 2 Stunden und 45 Minuten.
Der Grund ihrer Reise hing mit Michelle zusammen. Michelle ist angefragt worden vom Inselspital Bern (Universitätsklinik) ob sie an einer Studie teilnehmen mag welche Schlaganfälle bei Kindern untersucht. Da es…zum Glück….nicht sehr viele Kinder gibt welche das erleben müssen, sind die welche das hatten  wichtig für solch eine Studie. Es werden insgesamt 15 akute Fälle, 15 ehemalige Fälle und 50 gesunde Kinder an der Studie teilnehmen.

(Info;

Michelle bekam mit 10 Jahren einen Schlaganfall.  Es gibt weitaus mehr Babys mit Schlaganfälle… schon im Bauch…wie ältere Kinder. Leider kommt es vor das bei Kindern die Symptome eines Schlaganfalls nicht erkannt werden und sie deshalb nicht richtig behandelt werden. Denn die Symptome  äussern sich nicht unbedingt so wie bei Erwachsenen.)

Gegen 11.30 Uhr stiegen die Drei in Bern aus dem Zug. Die beiden jungen Mädels hatten Hunger und es ging kurz und schnell in einen Burger-King Restaurant. Wobei nur die Mädels etwas zu sich nahmen.
Um 12.40 Uhr passierte dann der Sturz an einer leicht abschüssigen Stelle des Trottoirs kurz vor der Kinderklinik.  Michelle und Melanie bestanden darauf dass ihr Mami im Notfall Erwachsene vorbeischaut.  
Mein Fraueli erfährt dass sie ein Sprunggelenkbruch hat. Zum Glück nicht so schlimm…es betrifft nur die Spitze des Gelenkes, dabei sind die Bänder heil geblieben. Mit Schiene wird alles in 6 Wochen gut sein.
Nachdem ein orthopädisches Geschäft aufgesucht worden ist um eine Schiene zu erhalten, gingen danach Melanie und Mami kurz in die Berner Altstadt. Zeit blieb nicht mehr viel.  Gegen 18.00 mussten sie wieder auf dem Bahnhof sein wo sie mit Michelle abgemacht haben. 


Das Bundeshaus - Baubeginn 1852


 Helvetia ist die vom keltischen Volksstamm der Helvetier abgeleitete neulateinische Bezeichnung für die Schweiz und eine allegorische Frauenfigur, welche die Schweiz versinnbildlicht.
 (Infos zum Namen der Schweiz)


In Bern stehen über 100 Brunnen. Sie stammen aus dem Mittelalter 
und bezeugen den damaligen Wohlstand der Sadt.





 Die Berner Altstadt ist durchzogen mit 6 km langen Laubengängen.


 Viele verschiedenste Geschäfte, Cafe`s und Restaurant befinden sich in den Laubengängen.


 Aber nicht nur in den Laubengängen gibts Läden, unterhalb davon befinden sich noch mehr. Da wo einstmals die Keller und Kohlenkeller waren kann man heute einkaufen und trinken. 
Für grosse Menschen bedeutet es..."Kopf einziehen".



Ein bedeutendes Wahrzeichen von Bern ist der Zytgloggeturm. Von 1191-1265 war er das erste Westtor der Stadt. 1530 ist die kunstvolle astronomische Kalenderuhr und das Spielwerk entstanden. Die Turmuhr war die Hauptuhr der Stadt und war somit massgebend in Bern. Von dort aus wurden die Wegstunden gemessen, welche auf den Stundensteinen der Kantonsstrassen vermerkt sind. Beim Tordurchgang sind Längenmasse, früher Elle und Klafter, heute Meter und Doppelmeter als Masse zur öffentlichen Kontrolle angebracht.





  

Das Einstein Haus befindet sich im Zentrum der Altstadt, an der Kramgasse 49, etwa 200 Meter unterhalb der Zytglogge. Albert Einstein kam 1902 nach Bern und blieb bis 1905. In der Wohnung Kramgasse 49 wohnte er mit seiner Frau und seinem ersten Sohn der 1904 geboren wurde. Seine 5 wichtigsten Thesen/Theorien schrieb er 26-jährig in seinem Sternenjahr "Annus mirabilis" 1905.



Die Wohnung kann man ebenfalls besuchen. 
Bilder findet ihr unter dem Link Bern & seine Sehenswürdigkeiten. Da auf "Einstein Haus" klicken.


Seit ihr noch hier? 

War für einen Post wohl viele Bilder, doch für Bern viel zu wenige. ;-) 
Das Wetter war auch nicht von Sonne verwöhnt, deshalb sehen die Fotos ziemlich dunkel und grau aus. Irgendwann werden die drei Frauen wieder hinfahren um diese schöne Stadt ausgiebig zu geniessen.


Wir wünschen euch einen schönen Tag, eine gute Woche...
 stets ein Lächeln im Gesicht und Sonne im Herzen.  



Allerliebste Grüessli

Julia

&


eure...




Kommentare

  1. Was für eine Geschichte. Ich hätte mich sehr geärgert, wenn mein Ausflug so ändert, da es nicht nur für den Tag schlimm war, sondern auch noch Wochen danach. Aber was hilft denn Ärger? Auch nichts. Trotzdem hast du noch viele schöne Bilder mitgebracht. Die Heimfahrt war wahrscheinlich nicht so lustig. Weiterhin gute Besserung. Liebe Grüße

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  2. Ihr lieben,
    der Grund eures Besuches in Bern ist ja echt heftig. Vereinzelt habe ich schon in Berichten über Kinder mit Schlaganfällen gelesen und bin so dankbar, dass mein Kind gesund ist. Michelle hat hoffentlich keine Schäden davongetragen? !
    Weiterhin an Julia gute Besserung. Auf dass der nächste Besuch besser verläuft.
    Einen schönen Tag und lliebe Grüße.
    Jessica

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    1. Liebe Jessica,
      Michelle hat sich schnell vollständig erholt. Die rechtseitige Lähmung damals war innerhalb einer Woche weg. Was Jahre länger dauerte war ihre Antriebs- und Motivatonskraft. Sie hatte die Blutgerinnung an einer Stelle des Gehirns welche darauf Einfluss hat. Es ist mittlerweile über 10 Jahre her und jetzt ist alles gut.
      Liebe Grüessli
      Julia

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  3. Liebe Julia,
    erstmal nochmal gute Besserung und Du hast ja schon auch eine Schutzengel gehabt.
    Der Sturz hätte schlimmer sein können.
    Nun zu eurer Hauptstadt so wunderschön die alten Häuser,die Brunnen, die Läden.
    Das ist wirklich mal eine Reise wert.
    Es war trotz dem Zwischenfall doch ein schöner Tag, oder?
    Liebe Grüße Ursula

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    1. Ja liebe Ursula...der Tag war auf seine Weise trotzdem besonders.

      Grüessli
      Julia

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  4. Mauz, liebe Fiona, das sind ja keine guten Neuigkeiten! Sag Deiner Mom recht herzlich gute Besserung von meiner. Als sie den Brief abgeschickt hatte, wuszte sie noch nichts von dem Unglück -
    Bern im Regen sieht nicht so aus, als könnte ich mich dort wohlfühlen und Regen ham wir hier auch, da kann ich auch bleiben, wo ich bin... Und ich musz grad wieder meinen Futternapf gegen den frechen Murrer verteidigen, fauccccccccccch (das gilt natürklich nicht Dir, sondern Murrer)
    Machs gut, ich bin beschäftigt
    Merula

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  5. Puh, nun war ich aber erst einmal geschockt mit dem Schlaganfall von Michelle. Habe auch schon davon gehört dass es auch so einige Kinder betrifft, was für mich bis zu dem Bericht kaum vorstellbar war. Da denkt man doch eher an ältere Menschen....aber so isses wohl schon sehr lange nicht mehr :-((( Wie schön dann im Kommi von dir zu lesen das es ihr aber wieder supergut geht und keine weiteren Anzeichen da sind.

    Mit deinem Unfall ist es aber wirklich ärgerlich. So nen Bruch finde ich aber schon ganz schön heftig, gerade das Sprunggelenk, und ich drücke ganz feste die Daumen dass es tatsächlich schnell verheilt und keine anschliessenden Probleme geben wird.

    Dann dennoch solche schönen Fotos mitzubringen finde ich klasse, auch wenn der Himmel grau ist. Muss eine sehr schöne Stadt sein, ganz nach meinem Gusto^^

    Mein Lächeln ist heute noch nicht zurückgekehrt-Bellina bleibt verschwunden und ich fürchte das etwas passiert ist *traurigbin*

    Herzliche Abendgrüsse

    N☼va

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    1. Ohjee...liebe Nova....ist sie schon lange weg? Das wäre wirklich sehr, sehr traurig. :-(
      Ich hoffe ganz fest dass sie wieder kommt.....bald wieder kommt.
      Fühl dich lieb gedrückt.

      Alles Liebe
      Julia

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    2. Seit gestern morgen ist sie nicht mehr da, und das ist für sie nicht normal. Eigentlich hat sie sich immer auf dem Grundstück oder in unmittelbarer Nähe aufgehalten, und zu ihren Fresszeiten war sie immer anwesend.

      Werde sie wohl nur noch in Erinnerung und auf Fotos sowie im Herzen haben können^^ :-(((

      Danke dir♥

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    3. Ich bin zwar hier nicht angesprochen, möchte aber doch eine Erfahrung beitragen: unser damaliger Kater war auch mal 3 Tage weg: er konnte nicht heimkommen! Er war unbemerkt in Nachbars Schuppen geschlichen, der Nachbar schlosz dann die Tür ab und nach 3 Tagen kam Katz wieder herausgesaust als die Tür endlich wieder geöffnet wurde...
      Ich würde die Hoffnung noch nicht ganz und gar aufgeben!
      Krallendrück -

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  6. Liebe Fiona,
    wir wünschen deinem Frauli weiterhin gute Besserung und drücken ganz fest die Pfötchen und Daumen das dein Frauli bald wieder schmerzfrei ist und alles gut verheilt.
    Der Anlass für die Fahrt nach Bern war ja weniger schön. Unser Frauchen war erst ganz schön erschrocken und dann auch wieder erleichtert als sie las das es Michelle wieder gut geht.
    Die Bilder von Bern sind sehr schön. Frauchen ist beeindruckt von den schönen Brunnen dort. Hoffentlich verläuft die nächste Fahrt dorthin viel besser.
    Liebe Grüße von Emma, Lotte, Rambo und Frauchen

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  7. Liebe Julia,
    Na Gott sei Dank war den Sturz nicht so schlimm für dein Gelenk... Hätte ganz anders sein können!
    Und die Michelle; hat für das Studie noch teilnehmen können? Ja, wenn man mit dem Zug ist da hat man schon bald Zeitmangel!
    Die Bilder sind so schön, trotz Regen und viel Pech... Laubengängen, so wie in Italien auch viele in den Städten zu finden sind. Sehr klug ist das ja gemacht worden wo die Menschen ohne Nässe und Kälte (na gut, weniger Kälte...) einfach zu den Geschäften gehen könnten oder zur Kirche laufen etc.
    Die Brunnen sind auch sehr besonder, für die Zeit und dann 100 davon. Ich wusste auch nicht das Einstein in Bern gelebt hat, schönes Haus und toll das noch alles genauso da ist.
    Ganz gute besserung und liebe Grüsse,
    Mariette

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  8. Zunächst mal muss ich sagen, dass die Bilder auch trotz des nicht so passablen Wetters einmalig schön sind und uns Bern von seiner schönsten Seite zeigen.

    Boaaaaah, liebe Julia, das war ja weniger schön, dass du gestürzt bist. Eine kleine Unachtsamkeit und schon ist es geschehen. Aber dass du trotz des Sturzes noch fotografiert hast, ist schon bemerkenswert.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall weiterhin gute Besserung, auf dass alles wieder heile wird.

    Ich habe von Schlaganfällen bei Kindern auch schon gehört und ich hoffe, dass diese Erkrankung bei Michelle wirklich der Vergangenheit angehört, sie wieder putzmunter und kerngesund ist.

    Liebe Abendgrüße schickt dir
    Christa

    Dir, liebe Fiona, einen lieben Nasenstupser, denn du erzählst ja immer alles so schön! :-)

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  9. Hallo liebe Julia,
    oh je...ich wünsch Dir gute Besserung.
    Wunderschöne Bilder sind das von Bern und das Einstein dort gelebt hat wußte ich nicht.

    Liebe Grüße
    Biggi

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  10. Also sowas, dass Kinder einen Schlaganfall erleiden können, das habe ich nicht gewusst.
    Dir liebe Julia recht gute Besserung. So ein Pech aber auch..
    herzliche Grüsse und schönes WE
    Trudy

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